Steigern Sie jetzt Ihre Resilienz für den Herbst und Winter!

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„Resilienz“ – ein neues Modewort? Mitnichten.

Resilienz bedeutet Widerstandkraft, Belastbarkeit und Flexibilität.

Gerade jetzt, im Übergang zu den lichtärmeren Monaten, brauchen wir Quellen, die uns mit Kraft versorgen. Wie können wir also unsere gewohnte Umgebung in Kraftquellen verwandeln?

Dazu eine typische Büro-Alltagssituation:

Kollege Müller trifft auf Kollegin Meier und beschwert sich lautstark über die gemeinsame Vorgesetzte Frau Schmid:

„Immer muss die alles kontrollieren, ich kann nichts machen ohne ihre Zustimmung. Das ist eine Zumutung, ich bin doch kein Azubi mehr!“

Die nette Frau Meier stimmt dem Kollegen Müller aus Freundlichkeit und Kollegialität zu: „Da hast du natürlich recht. Das kann sie wirklich nicht mit dir machen. Ich kann gut verstehen, dass dich das nervt.“ So einmal in Fahrt, geht der Müller noch einen Schritt weiter: “Die hat doch einen zwanghaften Kontrollfimmel! Wenn sie ihrer Aufgabe gewachsen wäre, dann müsste sie sich gar nicht so verhalten. Das ist doch alles nur eine Führungsschwäche!“

So, oder so ähnlich laufen viele Pausengespräche von Mitarbeitern oder auch Vorgesetzten ab. Es wird sich beschwert über Vorgesetzte, die Firma, die schwierigen Arbeitsbedingungen, der hohe Druck, mangelnde Unterstützung, usw.

Und das Aussprechen der Widrigkeiten scheint eine kurzfristige Entlastung zu bewirken. Aber ist dieses Verhalten eine Stärkung der eigenen Resilienz? Oder fehlt da etwas? Ein Resilienzgespräch öffnet immer neue Perspektiven und Möglichkeiten.

So könnte Frau Meier zum Beispiel fragen:

  • „War das schon mal anders mit dir und Frau Schmid? Wie war da euer Verhältnis?“
  • „Was macht sie eigentlich richtig gut aus deiner Sicht? Was machst du eigentlich richtig gut?“
  • „Wann habt ihr zum letzten Mal richtig miteinander geredet?“
  • „Wie könntest du euer Verhältnis verbessern und Vertrauen aufbauen?“

So würde ein Gespräch entstehen, das neue Optionen aufzeigt und Handlungsspielraum entwickelt.

Gibt es denn einen Zusammenhang zwischen der Bürosituation und den kommenden Jahreszeiten?

Was beide Ereignisse verbindet, ist die Haltung, die wir dazu haben. Wir können auch anfangen zu hinterfragen, was alles gut und schön in dieser Jahreszeit ist:

  • Welche schönen Momente gibt es im Herbst?
  • Was kann man besonders gut tun in dieser Jahreszeit?
  • Wie kann ich jetzt richtig für mich sorgen?
  • Dazu ein paar Anregungen:

Gehen Sie doch mal wieder in die Sauna.

Kochen Sie ein gutes Essen und laden Sie die Menschen ein, die Sie mögen.

Verschönern Sie Ihr Büro, so dass Sie sich richtig wohlfühlen.

Schlafen Sie länger und genießen Sie die Zeit im Bett ganz bewusst.

Oder, wie eine Kollegin sagte: „Den Herbst finde ich toll, dann kann ich endlich wieder meine zahlreichen Stiefel tragen.“

Verändern Sie Ihre Einstellung, ändert sich Ihre Wahrnehmung und Ihr Erleben. Suchen Sie aktiv nach allen positiven Aspekten, die diese kommende Zeit schön macht. Ja, das erfordert etwas Anstrengung und Mühe. Aber diese Mühe lohnt sich, weil sie Ihre Widerstandskraft steigert und Ihnen schöne Momente beschert.