Welchen Einfluss hat Shakespeare auf teamact?

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Wie alles begann …

Kennen Sie das Hörbuch „Schlafes Bruder“ von Elke Heidenreich?
Nein? Dann sollten Sie dies schleunigst anhören!

Mit den für diese Autorin typischen klaren und eindringlichen Worten
transferiert Elke Heidenreich Shakespeares Werke in die heutige Zeit und
verschaffte mir einen Zugang zu dessen Werken – vor allem zu dem schottischen Drama Macbeth, welches meine Arbeit in der Begleitung von Veränderungsprozessen heute stark beeinflusst.

Natürlich kannte ich einige Komödien und Tragödien des englischen Poeten
aus meiner Schulzeit und von zahlreichen Theaterbesuchen, doch den Praxistransfer
verdanke ich Elke Heidenreich. Jedes Mal, wenn ich sie im Fernsehen sehe, denke ich im Stillen: „Danke, Elke Heidenreich!“

Ich wurde neugierig auf William Shakespeare und lernte dessen Werke mit neuen Augen und offenen Sinnen kennen – durch die vielfältigen Inszenierungen des Shakespeare-Festivals in Neuss.

… und meinen beruflichen Weg beeinflusste …

Im Sommer 2008 – ich war beschäftigt mit meinem weiteren beruflichen Weg – passierte das, was wir im systemischen Businesscoaching „einen Ruf bekommen“ nennen:
Mitten in meiner Entscheidungsphase „Gehen oder bleiben?!“ entdeckte ich einen Flyer für eine Ausbildung zur Theaterpädagogin und bekam den letzten freien Platz.

Plötzlich war alles klar, was vorher so nebulös war:
Ich wählte den Weg von der angestellten Schulungsleiterin in die Selbstständigkeit mit der
Zielsetzung, Methoden aus dem Theater mit klassischen Trainingsmethoden und Methoden aus dem systemischen Businesscoaching zu ergänzen.

Ich erinnere mich noch an viele Feedbacks aus dieser Zeit – es war der Beginn der Weltwirtschaftskrise – vor allem kritische und mahnende Worte.
Diese Feedbacks waren sehr wertvoll, denn sie unterstützten mich dabei, den Fokus auf eine solide – in anderen Worten: vorsichtige – Existenzgründung zu legen und mit meinem damaligen Existenzgründercoach ein tragfähiges Konzept zu entwickeln.
Vielleicht zeichnet mich das auch als Person aus: Leidenschaft & Kreativität auf der Basis von klar strukturierten Prozessen?!

Mein Schwerpunkt war schnell klar: Teamentwicklung, denn mich hat Teamarbeit schon immer begeistert, ob als Teammitglied, als Teamleitung oder im Teamcoaching.
Mein Ziel war klar: teamact macht sich einen Namen im Bereich Teamentwicklung durch den USP „Theatermethoden“.

… und was daraus gewachsen ist …

Natürlich waren die Gründerjahre anspruchsvoll und ich habe aus Erfahrungen viel
lernen dürfen (…) habe jedoch das große Glück gehabt, dass teamact von der ersten Stunde an gut gelaufen ist. Übrigens: Im Coaching würde ich sagen: „Glück? Was war denn Ihr Anteil daran?“

Natürlich basiert der Erfolg von teamact auf meiner Kompetenz, meiner Leistung und meiner Begeisterung für unsere Kundinnen und Kunden und deren Projekte.
Dennoch: Es ist oft ein Glücksfall, im richtigen Moment für das optimale Projekt empfohlen zu werden.

Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden und die Projekte, die wir begleiten durften.

Schon nach zwei Jahren war klar, dass ich teamact vergrößern muss / kann / will, da
ich die Projekte alleine nicht mehr stemmen konnte und mir eines sehr stark gefehlt hat:
genau – die Teamarbeit.

Dieser Weg von der selbstständigen Trainerin / Coach zur Leitung eines Trainingsinstituts wurde und wird von Almut Probst (www.almutprobst.de) motiviert, unterstützt und supervisiert.

Dieser große Veränderungsprozess war wie eine 2. Existenzgründung, da ich – zusammen mit meiner Kollegin Steffi Weil – alle Prozesse überprüft und optimiert habe, bevor teamact bereit war für die neuen Strukturen.

Mittlerweile sind wir sechs systemische Businesscoaches und drei Kolleginnen im Projektmanagement und begleiten Veränderungsprozesse in gesamten Organisationen, in Teams und für Einzelpersonen.

Unser Team hat sich gefunden und ist gut zusammen gewachsen. Das spüren unsere Kundinnen und Kunden und wir freuen uns, unsere vielfältigen Kernkompetenzen in Projekte einbringen zu können – und das bei der starken gemeinsamen Basis, dass wir alle die gleiche Coachausbildung bei Almut Probst absolviert haben.

… und wann Theatermethoden heute zum Einsatz kommen …

Ich setze Theatermethoden – bevorzugt Methoden von A. Boal – ein:

  • in der Begleitung von Veränderungsprozessen, wenn es um die Entwicklung von Visionen geht.
  • in Konfliktcoachings, um die Kernthemen schneller sichtbar und damit lösbar zu machen.
  • in der Stärkung des souveränen Auftritts.

und im prozessorientierten und kreativen Supervisionsprozess mit meiner frühreren Dozentin Barbara Müller (www.barbaramueller.de)

… und ganz zum Schluss noch das Shakespeare-Zitat, welches zu
teamact wunderbar passt:

„Wenn die Seele bereit ist, sind es die Dinge auch!“

– William Shakespeare –

Shakespeare

Bild: iStock.com/TonyBaggett