Auf die Mischung kommt es an!

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In Changeprozessen kommt es auf viel Erfahrung, Kompetenz, klare Prozesse, einen ausgezeichneten Methodenmix und eingespielte Teams an – so wie in einer guten Küche!
 
„Ich bin dankbar, nicht weil es vorteilhaft ist, sondern weil es Freude macht!“
– Seneca, der Ältere –

 

 
10 Jahre teamact – Zeit für einen Rückblick und Ausblick!

I. Rückblick

Das bekannte Zitat aus dem Nachtzug nach Lissabon hat mich in 2008 sehr berührt und meinen Entscheidungsprozess verstärkt: „Wenn dem so ist, dass wir nur einen Teil von dem leben können, was in uns ist, was geschieht dann mit dem Rest?“

Ja, mir fehlte etwas in meinem (Berufs-)Leben und ich traf die beste berufliche Entscheidung meines Lebens, nämlich den Beschluss, mich mit teamact selbstständig zu machen: Zugegeben, diese Entscheidung war auch meine bisher mutigste Entscheidung – vor allem, da die Weltwirtschaftskrise genau in dieser Zeit begann.

Ich bin sehr dankbar, dass ich von Anfang an von unseren Kundinnen und Kunden verantwortungsvolle Projekte anvertraut bekam und teamact somit innerhalb weniger Jahre wachsen durfte, strukturell, personell und damit auch inhaltlich.

teamact war bereits in 2013 – also 4 Jahre nach der Gründung – ein „richtiges“ Team.
Wenn ich an diese Zeit denke, denke ich sofort an die bekannte Zeile aus dem Zitat von Hermann Hesse: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“

Für mich hatte die Teamgründung eine hohe Bedeutung: Zum einen emotional, da ich Teamarbeit schätze und Teams gerne leite, zum anderen, da ich seit 2013 Changeprozesse mit meinem Team gemeinsam begleiten kann – mit dem klaren Nutzen für unsere Kundinnen und Kunden: teamact begleitet größere Prozesse und bietet ein breiteres fachliches Spektrum an und die Rollen im Projekt sind sehr klar.

Als systemische Organisationsentwicklerin richte ich meinen Fokus auf die Zusammenstellung des jeweils passenden Spezialistenteams, denn teamact zeichnet sich durch die einzigartige Methodenvielfalt unserer Trainer und das kompetente Innendienstteam aus.

Das Wachstum stärkte meinen Entscheidungsprozess, teamact in eine neue Gesellschaftsform zu überführen.

Ja – auf die teamact GmbH und die neuen Geschäftsräume in Hilden haben wir im Januar 2016 angestoßen!

In 2017 kam eine Veränderung, die ich mir nicht gewünscht hatte und die dazu geführt hat, dass ich teamact rechtssicher gemacht habe: teamact gehört zu den Trainingsinstituten, die mit angestellten Trainern arbeitet.

Mit viel Schwung haben wir unser Kompetenzmodell in 2018 integriert – gemäß dem Motto: „Vielfalt braucht einen sicheren Rahmen!“ Somit haben wir unsere Prozesse mit Leben gefüllt, damit die Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten klar sind.
 
 
II. Erfolgsfaktoren/Learnings

Lassen Sie uns schauen, was meine Learnings waren bzw. welche Changetipps ich geben kann und möchte:

1. Wertebasierte Entscheidungen sind gute Entscheidungen!

Rückblickend habe ich alle Entscheidungen basierend auf Werten getroffen und hatte jedes Mal ein gutes Gefühl, auch wenn die Entscheidungsprozesse komplex waren.
Auch in der Annahme von Aufträgen entscheide ich wertebewusst:

  • Sind wir der passende Partner in Bezug auf unsere Kernkompetenzthemen?
  • Passen unsere Werte in Bezug auf die Zusammenarbeit?

Gerade in der Begleitung von komplexen Veränderungsprozessen ist es meiner Erfahrung nach wichtig, dass es eine Verbindung auf der Werteebene gibt, damit es für mögliche Störungen tragfähige Lösungen gibt.

2. Qualität halten – Qualität weiterentwickeln.

Als ich teamact in 2013 vergrößerte, sagte ein Kunde zu mir: „Schützen Sie Ihre Qualitätsstandards, jetzt wo sie wachsen, denn diese zeichnen teamact aus!“

Was unser Kunde damit meinte, wurde mir erst später klar. Jeder, der als Trainer/Coach neu zu teamact kommt, hat logischerweise einen eigenen Qualitätsstandard. Dies sehe ich völlig wertfrei. Komplex war für mich zu Beginn der Vergrößerung von teamact, den einheitlichen Standard zu halten. Gut gelungen ist dies mit unserem Kompetenzmodell und dem Motto „Vielfalt braucht einen sicheren Rahmen.“

Denn: Auch wenn wir alle persönlich und methodisch verschieden sind, brauchen unsere Kundinnen und Kunden Sicherheit, dass auf der Prozessebene einheitlich der gleiche Standard gelebt wird. Genau aus diesem Grund schätze ich unser Innendienstteam so sehr! (Unsere Kundinnen und Kunden übrigens auch …)

3. Auch Berater brauchen externe Berater!

Funktioniert bei teamact intern Organisationsentwicklung ohne externe Beratung? Nein! Auch (oder gerade) Berater brauchen externe Beratung/Supervision, damit es keine blinden Flecke gibt.

Übrigens: Viele Kundinnen und Kunden fragen aktiv nach: „Lassen Sie sich auch extern begleiten?“

Meine Antwort ist immer: Ja – hinsichtlich der internen Organisationsentwicklung und der damit verbundenen Komplexität. Denn: change at work – das gilt auch für teamact.

4. Rollenarbeit?!

Gerade bei schnellem Wachstum ändern sich die Rollen: Bekannte Rollen bekommen neue Aufgaben und neue Rollen (z. B. Geschäftsführerin) kommen hinzu.

Zu Gründungszeiten hätte ich nicht gedacht, dass ich 10 Jahre später so viele Rollen habe … Ich habe gespürt, dass meine Energie gerne in die „Lieblingsrolle“ (OE-Beraterin) fließt. Seit ich klar bin, dass meine Hauptrollen „Geschäftsführerin“, „Projektleiterin“ und „Organisationsentwicklerin“ sind, klappt das „Ausfüllen“ mit sehr viel Freude und Energie.
Und: Rollenarbeit braucht jeden Tag Klarheit und Disziplin, damit wir aus der passenden Rolle agieren/sprechen!

5. Mit Dankbarkeit und Freude arbeiten!

Und jetzt sind wir schon beim letzten Punkt: Dankbarkeit und Freude.
Wofür bin ich dankbar? Was bereitet mir Freude und wie kann ich diese Freude teilen?

Ich bin jeden Tag aufs Neue dankbar dafür, dass Kundinnen und Kunden mir Ihre Projekte und auch die Auswahl des passenden teamact-Teams anvertrauen.

Genauso dankbar bin ich für die lebendige Zusammenarbeit innerhalb von teamact und vor allem für das Gefühl von Zugehörigkeit, welches in vielen Momenten erlebbar ist.

Teilen geht ganz einfach: Ein aufrichtiges „Dankeschön“ und wertschätzender, respektvoller Umgang.

Um es mit den Worten von Loriot zu sagen:
„Es ist der Reiz des Lebens, dass man nicht alles für selbstverständlich hält, sondern noch bereit ist, sich zu wundern.“
 
 
III. Ausblick

„Auf Erfolgreiches zurückschauen und mit Schwung die Zukunft aktiv gestalten!“

Dieses Motto steht über 10 Jahre teamact und fühlt sich stimmig an, denn Vieles, was teamact prägt, wird genau so bleiben: das Leben unserer Werte und die hohe Qualität, die durch das Zusammenspiel von Innendienst und Trainerteam in unseren Projekten möglich ist sowie der Fokus auf passgenauen Maßnahmen und individuellen Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden.

Ich freue mich auf die nächsten 15 Jahre mit und für teamact, auf die gemeinsame Konzeption, Begleitung und Projektleitung von spannenden Changeprojekten, auf unsere lebendige Zusammenarbeit innerhalb von teamact und mit unseren Kundinnen und Kunden – auf jede spannende „Reise“ und auf unser geplantes, organisches Wachstum.

Somit möchte ich die Frage aus dem Nachtzug nach Lissabon „Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist, was geschieht dann mit dem Rest?“ von ganzem Herzen beantworten mit den Worten: Mein „Rest“ hat bei teamact einen guten Platz gefunden!

Herzlich

Ihre