Führung aus Entfernung – Impulse aus der Praxis für die Praxis!

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Liebe Kundinnen und Kunden, liebe teamact-Freunde,

bevor ich mich dem heutigen Thema „Führung aus Entfernung – Impulse aus der Praxis für die Praxis!“ widme, möchte ich mich bei Ihnen bedanken: Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen zu der Blogartikelserie „Souverän durch die Krise“, die mich motivieren und damit auch anspornen.

Und: In diesem Blogartikel sind Impulse von einem Kunden, mit dem wir seit 10 Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Vielen Dank dafür!

Genau in der aktuellen Situation sind positive Verstärker und Wertschätzung wichtiger denn je!

Vielleicht möchten Sie kurz reflektieren:

• Über welche Rückmeldung, welches Lob, welche Wertschätzung haben Sie sich in dieser Woche gefreut?
• Wer hat Sie durch sein Verhalten überrascht, gestärkt und unterstützt?

Und jetzt sind Sie dran:

• Wem möchten Sie noch heute eine positive Rückmeldung geben?
• Wer würde sich heute über einen Anruf oder eine kurze Nachricht von Ihnen freuen?
• Gibt es jemanden, den Sie heute aktiv unterstützen können?

Mit den folgenden Worten von Abraham Lincoln wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Tag und ein schönes Wochenende: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist sie zu gestalten!“

Lassen Sie uns einsteigen in die Impulse zum Thema „Führung aus der Entfernung“

I. Distanz nach innen und außen
(Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen, Kundinnen und Kunden sowie Externe)

☐ Wie können wir die räumliche Distanz durch Kommunikation überbrücken?
   →  Videokonferenzen (nicht ausschließlich sprechen/schreiben)
   →  Auf der Sachebene und auf der Beziehungsebene kommunizieren.
   →  Da, wo es passt: Humor einbringen. ?

II. Meine Haltung als Führungskraft

☐ Was ist mir als Führungskraft besonders wichtig? Was übertrage auf mein Team?
   →  Führungsverständnis/Werte vorleben.
   →  Positive Einstellung/Optimismus vorleben.

III. Vertrauen, Verantwortlichkeit und WIR-Gefühl

☐ Wie stärke ich das eigenverantwortliche Arbeiten durch mein Verhalten?
   →  Vertrauensvorschuss und Unterstützung geben.
☐ Wie kann ich mit vertrauensbildenden Maßnahmen mein Team unterstützen?
   →  Fehlerkultur fördern.
   →  Rituale schaffen, die verbinden.
☐ Welche internen/externen Angebote stehen mir für meine Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter zur Verfügung?
   →  Rücksprache mit Vorgesetzten bzw. der Personalabteilung
☐ Wie gelingt es mir, das WIR-Gefühl im gesamten Team zu stärken („enger zusammenrücken“)?
   →  virtuelle, teambildende Maßnahmen, zum Beispiel zum Common-Ground

Der Common-Ground

Der Common-Ground (die Basis der Zusammenarbeit/Fundament) von Christine Knauf ist ein Modell aus dem systemischen Coaching und beschreibt die Faktoren, die eine tragfähige, vertrauensvolle, wertschätzende und lebendige Zusammenarbeit
auszeichnet.
Dieser Common-Ground ist nicht statisch, sondern dynamisch.
Das bedeutet, dass an der Zusammenarbeit permanent gearbeitet werden darf/soll/muss.
Denn: Eine stabile Beziehungsebene ist die Basis für die zielorientierte Zusammenarbeit.

Unterstützung in Krisenzeiten ist die Basis unserer Gesellschaft!

Aus diesem Grund biete ich Ihnen bis zum 09.04.2020 einstündige Telefonate/Videocalls zur Vorbereitung Ihres virtuellen Teammeetings zu den folgenden Kernfragen als teamact-Service an:

Wie gelingt es uns, trotz Homeoffice …

• … unsere Ziele mit guter Energie zu erreichen?
• … unsere Aufgaben zu klären und damit Überschneidungen zu vermeiden?
• … unsere Werte bewusst zu leben (mit welchen Maßnahmen)?
• … unsere Kommunikation zu stärken?
• … unser WIR-Gefühl zu leben?
• … uns Feedback zu geben?
• … neue Rituale zu integrieren/bekannte Rituale anzupassen?
• … unsere Leistung wertzuschätzen?
• … ein Commitment für unsere Ziele und Regeln zu leben?

Anmerkungen: Dieses Service-Angebot gilt ausschließlich für die konzeptionelle Vorbereitung von virtuellen Teammeetings basierend auf dem Modell „Common-Ground“. Bei mehr als 2 Anfragen aus der gleichen Organisation biete ich einen gemeinsamen Termin von ca. 2,0 – 3,0 Stunden an. Gerne unterstütze ich Sie mit ergänzenden Leistungen basierend auf unseren Honoraren.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme:
Melanie Conrad
0151/21246996
conrad@teamact.de

IV. Kommunikation

☐ Worauf achte ich in meiner Kommunikation als Führungskraft?
   →  positive, motivierende Sprache
   →  Aktives Zuhören und vertiefende Fragen stellen.
   →  authentisches Feedback/Wertschätzung
☐ Wie beginnt der gemeinsame Tag im Team? Wie endet der gemeinsame Tag (Struktur/Verbindung)
   →  virtueller Morgen-Call, virtueller Tagesausklang?
   →  gelegentliche gemeinsame Pausen (z. B.: „Walk & Talk“, virtuelle Kaffeepausen)
☐ Wie gelingt es mir, präsent zu sein, wenn nur die Stimme zur Verfügung steht?
   →  Aufrechte Haltung (im Sitzen) und ein freundliches Lächeln sowie Gestik einsetzen.
   →  Aktives Zuhören und auf passende Lautstärke und deutliche Artikulation achten.
   →  Beim Nachdenken bitte kurz erläutern, was passiert: „Bitte warten Sie einen Moment: Ich denke kurz nach.“
☐ Wie wird Wissen bei uns geteilt? Wie stellen wir sicher, dass wir keine Dopplungen der Aufgaben haben? Was teilen wir an Ergebnissen?
   →  Übersicht der Aufgaben in Meetings sowie Teilen der Ergebnisse
☐ Auf welche Kommunikationstools, die für alle gut zu bedienen ist, einigen wir uns als Team?
   →  Microsoft Teams, Skype, Zoom, etc.

V. Situatives Führen im Homeoffice
Woran erkenne ich, wer was von mir braucht?

Vier Führungsstile im “Situativen Führen”

Die Grundannahme des Modells der „Situativen Führung“ bzw. des „Reifegrad“- Modells von Hersey/Blanchard ist, dass je nach situativer Konstellation unterschiedliche Führungsstile erfolgversprechend sind. Jede/r Mitarbeiterin/Mitarbeiter sollte nach seinem Reifegrad geführt werden, der sich aus den beiden Faktoren „Fähigkeiten“ und „Engagement“ ergibt.
Der Reifegrad bezieht sich auf das jeweilige Projekt, somit ist dieses Modell in den veränderten Rahmenbedingungen durch Homeoffice besonders wichtig.

Führungsstil 1: „Dirigieren“

Mitarbeiterin/Mitarbeiter will, kann aber noch nicht.
• dirigieren: anweisen, informieren, strukturieren, kontrollieren

Führungsstil 2: „Einbeziehen“

Mitarbeiterin/Mitarbeiter will nicht und kann noch nicht.
• einbeziehen: trainieren, motivieren, überzeugen

Führungsstil 3: „Entwickeln“

Mitarbeiterin/Mitarbeiter will nicht (immer) und kann.
• entwickeln: unterstützen, motivieren, fördern

Führungsstil 4: „Delegieren“

Mitarbeiterin/Mitarbeiter will und kann.
• Delegieren: Verantwortung übertragen.

Haben Sie weitere Fragen? Melden Sie sich gerne!

Der nächste Blog beschäftigt sich mit dem Thema:

„Resilient durch die Krise?!“

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Ihre