Inspirierend, überzeugend und effektiv sein – auch in virtuellen Meetings!

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Liebe Kundinnen und Kunden, liebe teamact-Freunde,

im Moment ist unser Privat- und Berufsleben stark beeinflusst durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Gerade jetzt stellt sich die Frage, wie wir die wichtigsten beruflichen Themen besprechen, verhandeln und vereinbaren können. Aus diesem Grund widmet sich der heutige Blogartikel dem folgenden Thema:
„Inspirierend, überzeugend und effektiv sein – auch in virtuellen Meetings!“

 

Praxisnahe Impulse für Sie sowie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Sie hier:

Checkliste für inspirierende, überzeugende und effektive Meetings:

1. Vorbereitung

☐  Technik: Bin ich gut verständlich?
   → Internet-Verbindung, Lautsprecher, Headset

☐  Technik: Bin ich gut sichtbar?
    Sitzposition vor der Kamera: nicht vor einem Fenster;
   → Beleuchtung: kein Licht von vorne

☐  Ort: Wie ist die Arbeitsplatzumgebung?
   → Räumlichkeit, Ordnung

☐  Störungen: Welche akustischen und visuellen Störungen könnte es geben?
   → Haustiere, Geräusche in Haus und Garten

☐  Dresscode: Wie kleide ich mich, wenn ich im Homeoffice bin?
   → bis zur Gürtellinie „Business“

☐  Training: Mit wem „übe“ ich Videokonferenzen?
   → privater Rahmen, vertraute Kolleginnen und Kollegen

2. Spielregeln

☐  Pünktlichkeit: Wie plane ich Pufferzeiten zwischen virtuellen Meetings?
   → z. B. 15 Minuten bei 45-minütigen Meetings

☐  Konzentration: Wie stärke ich den Fokus auf das Meeting
   → E-Mail-Programm schließen.
   → Handys auf lautlos

☐  Effektivität: Wie stelle ich die Zielerreichung sicher?
   → Ziele und klare Agenda in die Einladung aufnehmen.
   → „Prereads“ anhängen.
   → fokussierte Moderation

☐  Technik nutzen: Wie meldet man sich zu Wort oder sagt, dass man das Meeting verlassen/unterbrechen muss?
   → Z. B. Chatfunktion/Icons nutzen – je nach verwendeter Technik.

3. Kommunikation

☐  Kontakt: Wie gelingt es, sicherzustellen, dass der Kontakt zwischen allen Teilnehmenden besteht?
   → Zu Beginn fragen, ob alle gut sehen und hören können.
   → kurzer Chat bei „Kontaktverlust“

☐  Dialog fördern: Wie fördert die Moderation Redeanteile?
   → Alle einbinden/Reihenfolge festlegen.
   → Viel fragen.

☐  Wertschätzung: Wie gelingt wertschätzende Kommunikation?
   → Ausreden lassen.
   → Verständnisfragen

☐  Visualisierung: Wie kann der Spannungsbogen gehalten werden?
   → ppt-Folien (Vorsicht mit Animationen – sie werden oft schlecht übertragen.)

4. Überzeugungskraft

☐  Ausdruck: Wie gelingt es, die körperliche Präsenz zu ersetzen?
   → Atmung, Stimme, Sitzposition

☐  Verbale Überzeugung: Wie gelingen starke Argumentationsketten?
   → Methode: „Fünfsätze“

Der Fünfsatz 1 eignet sich für alle Teilnehmenden – am bedeutsamsten sind die Punkte 1 – 3.

 

Der Fünfsatz 2 eignet sich gut für Moderatorinnen und Moderatoren, um Themen zusammenzufassen – Entscheidungen vorzubereiten.

 

Sie haben Fragen zu diesen Modellen? Sprechen Sie mich gerne an!

 

Zum guten Schluss:

In Präsenzmeetings wird viel für den „sozialen Kit“ getan – wie kann dies in virtuellen Meetings gelingen?

A. „Warm-up“-Runden: Wo stehe ich? Was ist gut gelaufen?
Gegebenenfalls nur hier oder auch nach Pausen kurz alle bitten, die Kamera anzumachen, um den persönlichen Kontakt zu fördern.

B. Transfer von kreativen Methoden aus Präsenzmeetings, z. B. Motivkarten. 
In Präsenzmeetings werden alle Karten sprichwörtlich auf den Tisch gelegt – in virtuellen Meetings kann die Moderatorin/der Moderator eine Karte in die eigene Kamera halten mit der folgenden Frage: „Was verbinden Sie mit dieser Karte in Bezug auf unser heutiges Ziel?“

 

 

PS: Freuen Sie sich in der nächsten Woche auf das Thema:  „Plötzlich Homeoffice – und jetzt?!“

Herzlich

Ihre